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Forschungsprojekt

Mainzer Umfrage für mehr Sicherheit

 
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Leitung: Georg Glasze, Robert Pütz Projektbild
Bearbeitung: Georg Glasze, Robert Pütz, Jens Schreiber
Förderung: Stadt Mainz
Dauer: 2004
Kurzbeschreibung
Umfrage zum Sicherheitsempfinden der Mainzer Bevölkerung
Projektbeschreibung

In der öffentlichen Diskussion haben die Themen Sicherheit und Kriminalität einen wachsenden Stellenwert erhalten. Die Ursachen hierfür sind vielfältig, aber Beobachter sind sich weitgehend einig, dass es keinen kausalen Zusammenhang zu steigender Kriminalitätsbelastung gibt, sondern es sich in großen Teilen um ein diskursiven Phänomen handelt, was z.B. durch eine veränderten Medienberichterstattung Nahrung erhält.
Nichtsdestotrotz reagieren Kommunen derzeit in ganz Deutschland auf dieses neue Phänomen. Hintergrund ist, dass das Sicherheitsgefühl der Bürger als eine zentrale Dimension für deren Lebensqualität in einer Gemeinde anzusehen ist und damit ein wichtiger „weicher Standortfaktor“. Es wird die These postuliert, dass man sich nur dann in einer Stadt wohl fühle, wenn man sich auch sicher fühlt. Wie verschiedene Umfragen gezeigt haben, kann Unsicherheit dazu führen, dass bestimmte Personengruppen ihre Beteiligung am öffentlichen Leben und ihren Aktionsradius einschränken (vgl. Stadt Aalen 2003; Stadt Karlsruhe 1999; Stadt Leipzig 2000). Unter dem Oberbegriff der Kommunalen Kriminalprävention versuchen viele Gemeinden, das subjektive Sicherheitsgefühl der Bevölkerung zu verbessern. Zur Entwicklung und Implementierung von kriminalpräventiven Maßnahmen auf kommunaler Ebene ist das Wissen über lokale und strukturelle Unterschiede bezüglich Kriminalitätsfurcht, Viktimisierungser-fahrung, Schutzmaßnahmen gegen Kriminalität etc. als Basis unabdingbar (vgl. HERMANN und LAUE 2003). Diese Informationen wurden im Rahmen der „Mainzer Umfrage für mehr Sicherheit“ erhoben. Sie basiert auf einem quantitativen Untersuchungsdesign: Standardisierte Fragebögen wurden an die Mainzer Haushalte verteilt, 11.150 Fragebögen wurden zurück gesandt und ausgewertet. Die „Mainzer Umfrage für mehr Sicherheit 2004“ sollte zum einen dazu dienen, das generelle Sicherheitsgefühl und die Kriminalitätsfurcht der Mainzer Bevölkerung einschätzen zu können. Zum anderen sollten spezifische Problemlagen in der Stadt identifiziert werden, die von den Einwohnern als unsicher bzw. Furcht einflößend empfunden werden. Bereits an dieser Stelle ist darauf hinzuweisen, dass bei einer solchen Befragung Images (von Orten, Personengruppen etc.) abgefragt wurden, die nicht mit der „messbaren“ Kriminalität im Zusammenhang stehen.

 

geändert am 10. Juni 2009  E-Mail: WebmasterGeoagentur@uni-frankfurt.de

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Druckversion: 10. Juni 2009, 11:23
http://www.uni-frankfurt.de/fb/fb11/ifh/Personen/puetz/puetz_FSP1/puetz-1c_mainz/index.html