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Finanzielle Zuschüsse für behinderungsbedingte Bedarfe


 

Behinderte Studierende brauchen häufig zur Durchführung ihres Studiums individuelle Hilfen, die vom BAföG nicht abgedeckt werden können.

Beispielsweise werden persönliche Studienassistenz, Kfz-Hilfe oder speziell angepasste Hilfsmittel benötigt. Diese "Hilfen zum Besuch einer Hochschule" sind in § 54 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 SGB XII¹ geregelt. Eine Kostenübernahme erfolgt einkommens- und vermögensabhängig als Teil- oder Vollzuschuss. Der Kostenträger ist der überörtliche Sozialhilfeträger (in Hessen: Landeswohlfahrtsverband). Jede Behörde, also auch Ihr örtlicher Sozialhilfeträger (das Sozialamt an Ihrem Wohnort), leitet Ihren Antrag an die zuständige Stelle weiter, damit Ratsuchende und Antragsteller dafür nicht in einen anderen Ort fahren müssen. Die sachliche Zuständigkeit bestimmt sich nach § 97 Abs. 3 Nr. 1 SGB XII i. V. m. § 2 Abs. 1 Nr. 1 Satz 1 HAG/SGB XII².

Falls die Behinderung aber beispielsweise durch Fremdverschulden, Impfung oder beim Schulbesuch (oder dem Weg zur Schule) verursacht worden ist, kann ein anderer Kostenträger (z.B. Versicherung) für die Kostenübernahme zuständig sein.


Gesetzliche Grundlage:

1) Sozialgesetzbuch (SGB) Zwölftes Buch (XII) – http://www.gesetze-im-internet.de/sgb_12/index.html

2) "RegPräs/RegBezG HE" in http://www.rv.hessenrecht.hessen.de


Stand: August 2013


 

geändert am 14. August 2013  E-Mail: Webmasterssc-relaunch@uni-frankfurt.de

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Druckversion: 14. August 2013, 09:47
http://www.uni-frankfurt.de/org/ltg/praes/pr_k/service/ssc/studmitbehinderung/informationen/kostenuebernahme/index.html