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Nachteilsausgleiche


Ein Studium beinhaltet für Körper- und Sinnesbehinderte, Personen mit einer psychischen Erkrankung, chronisch Kranke und für Legastheniker eventuell mehrfache Hindernisse, die bewältigt werden müssen.

In der Prüfungsordnung für jeden an der Johann Wolfgang Goethe-Universität angebotenen Studiengang ist für diesen Personenkreis die Möglichkeit geschaffen worden, adäquate Nachteilsausgleiche zu beantragen.

Abhängig von der individuellen Einschränkung könnte ein Nachteilsausgleich beinhalten, dass beispielsweise eine schriftliche Prüfung in eine mündliche umgewandelt wird, Zeitverlängerungen für Klausuren oder das Anfertigen von Hausarbeiten eingeräumt werden, die Anwesenheitspflicht modifiziert wird oder die zeitlich enge Abfolge von Prüfungen entzerrt wird.

Gegebenenfalls kann bei Studienleistungen die benötigte Anpassung direkt in einem Gespräch mit der/dem Lehrenden abgesprochen werden.

Bei Prüfungsleistungen ist ein formloser schriftlicher Antrag an das zuständige Prüfungsamt (z.B. bei Lehramt: Zentrales Prüfungsamt für die Lehramtsstudiengänge (ZPL), bei Magister: Philosophische Promotionskommission)  zu stellen.

In allen Situationen ist aber auf eine rechtzeitige Beantragung zu achten, da bei mancher erforderlichen Modifikation umfangreichere Vorarbeiten von Seiten der Prüfer/in erforderlich sind. Dem Antrag ist je nach Lage des Einzelfalls ein geeigneter Nachweis beizufügen (z.B. fachärztliches Attest, Schulgutachten, etc.).

Generell gilt: Durch einen Nachteilsausgleich bei Studien- und Prüfungsleistungen werden die fachlichen Anforderungen der Studierenden nicht verringert. Es handelt sich daher keinesfalls um eine Erleichterung, sondern zur Wahrung der Chancengleichheit um eine bedarfsgerechte Gestaltung von Prüfungsbedingungen, um behinderten und chronisch erkrankten Studierenden das Absolvieren von Studien- und Prüfungsleistungen unter gleichwertigen Bedingungen zu ermöglichen. Die Gestaltung solcher nachteilsausgleichender Maßnahmen muss stets individuell festgelegt werden.
Nachteilsausgleiche dürfen sich nicht auf die Bewertung von Studien- und Prüfungsleistungen auswirken und nicht in Leistungsnachweisen oder Zeugnissen dokumentiert werden.

 

Stand September 2013



 

geändert am 17. September 2013  E-Mail: Webmasterssc-relaunch@uni-frankfurt.de

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Druckversion: 17. September 2013, 13:15
http://www.uni-frankfurt.de/org/ltg/praes/pr_k/service/ssc/studmitbehinderung/informationen/nachteilsausgleiche/index.html